Private Pflegezusatzversicherung im Vergleich

Das Statistische Bundesamt hat ermittelt, dass in rund 20 Jahren über 3,5 Millionen Deutsche im Alter auf Hilfe angewiesen sein werden – das ist jeder Zwanzigste. Nach der Einführung der gesetzlichen Pflegeversicherung stehen zwar jedem Bedürftigen 1.470 Euro monatlich zu, die Kosten für eine professionelle Pflege können aber schnell bis zu 3.000 Euro pro Monat betragen. Die entstehende Pflegelücke kann durch eine Private Pflegezusatzversicherung gedeckt werden – Die ideale Ergänzung zur gesetzlichen Pflegeversicherung. 

Mit einer Pflegezusatzversicherung decken Sie die Kostenlücke und können später einmal frei wählen wie Sie sich pflegen lassen wollen. Zwar ist jeder Arbeitnehmer über die gesetzliche Pflegeversicherung versichert, aber dies reicht heute längst nicht mehr aus. Die Kosten im Pflegebereich steigen immer weiter: Nicht nur aufgrund der besseren Leistungen, sondern auch wegen der immer höheren Lebenserwartung. Wenn Sie bereits rechtzeitig an die Private Pflegezusatzversicherung denken können Sie sich noch günstig versichern. Mit dem Lebensalter steigen die Beiträge für die Pflegezusatzversicherung, weshalb diese Versicherung unbedingt vor dem 40. Lebensjahr abgeschlossen werden sollte.

Bei der Pflegezusatzversicherung können Sie aus zwei unterschiedlichen Modellen wählen:

Pflegekostenversicherung

Bei der Pflegekostenversicherung werden die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung aufgestockt. Alle Leistungen müssen aber durch ordnungsgemäße Rechnungen nachgewiesen werden. Deswegen macht die Pflegekostenversicherung Sinn, wenn Sie sich für eine professionelle Pflege entscheiden und nicht von Angehörigen gepflegt werden.

Pflegetagegeld

Bei der Pflegetagegeldversicherung wird im Pflegefall ein bestimmter Tagessatz ausgezahlt, der zum Beispiel auch an Angehörige für die erbrachte Pflegeleistung gezahlt werden kann. Wenn Sie sich später von Angehörigen gepflegt werden, ist die Pflegetagegeldversicherung von Vorteil. Allerdings sind eventuelle Preissteigerungen nicht einkalkuliert, deswegen sollten Sie auf eine dynamische Steigerung des Pflegetagegeldes achten.

Die Höhe der Beiträge hängt von verschiedenen Faktoren ab. In erster Linie ist das Alter entscheidend, je jünger man ist desto geringer fallen die Beiträge aus. Deswegen macht es Sinn sich schon am Anfang des Berufslebens mit dem Thema Pflegeversicherung zu beschäftigen. Ein weiterer Punkt ist der Gesundheitszustand, für chronisch Kranke wird meist ein Zusatzbeitrag erhoben. Unterschiede zwischen Männern und Frauen wird es nach der EU-Entscheidung zu den Unisex-Tarifen nicht mehr geben.

Fordern Sie noch heute Ihren kostenlosen und unverbindlichen Vergleich an.

 

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